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Mobiles Sprachcafé

Sprache lernen, ankommen, Zuhause machen, Gemeinschaft schaffen – dazu ist mehr nötig als die Teilnahme an Sprach- oder Integrationskursen. Um den Transfer des Gelernten in den Alltag, den Austausch mit anderen Menschen und den Aufbau eines eigenen Netzwerkes zu unterstützen, sind begleitende und ergänzende Maßnahmen wichtig. In den Zentren, wie der Stadt Osnabrück, haben diese beliebten Angebote schon viel bewirkt. Für die Anwohner*innen und Deutsch-Lernenden im Landkreis Osnabrück ist es allerdings vor allem aufgrund der eingeschränkten Mobilität in vielen Fällen nicht möglich, diese Angebote wahrzunehmen. Hier setzt das „Sprachcafé auf Rädern“ an:

Mit dem „Sprachmobil“ werden unterschiedliche Angebote zu den Menschen im Landkreis Osnabrück gebracht, um diese dort langfristig zu etablieren und so der strukturellen Benachteiligung entgegenzuwirken. Das Sprachmobil ist ein Ort für offene Begegnungen und Austausch zwischen Gleichberechtigten: zwischen Integrationskursteilnehmenden, Deutsch-Lernenden und Muttersprachler*innen in den Kommunen des Landkreises. So werden nicht nur die zugewanderten Menschen bei der Integration unterstützt, sondern echte Teilhabe ermöglicht und die ganze Gemeinschaft in den Gemeinden des Landkreises gestärkt.
Die Aufgaben des Sprachmobils und seines Teams sind so vielfältig wie die Menschen, die sich darum versammeln: offene Angebote zum Austausch, Veranstaltungen, Spiele, Bildungsangebote, Schreibwerkstätten, Kulturprojekte, Tagesausflüge und vieles mehr. Wir freuen uns über die vielen Möglichkeiten und vor allem über die Ideen der Teilnehmenden und Anwohner*innen in den Gemeinden des Landkreises. Diese sind eingeladen, sich mit ihren Gedanken und Ideen einzubringen.

Neben diesem mobilen Sprachcafé beinhaltet das Projekt aber noch viel mehr: Interessierte Integrationskursteilnehmende und andere Anwohner*innen können sich im Team als Lokale Koordinator*innen engagieren und noch mehr mitgestalten. Als Multiplikator*innen und Expert*innen für Ihre eigene Lebenswelt und Kommune können sie die Integrationsarbeit mitgestalten. Sie können sich zum Beispiel in der Ausgestaltung des Projektes, in der Netzwerkarbeit, in der Planung und Durchführung von Veranstaltungen und der Öffentlichkeitsarbeit einbringen. Dadurch können sie neue Erfahrungen sammeln, ihre Deutsch-Kenntnisse verbessern und ihre Fähigkeiten ausbauen. Das begleitende Qualifizierungsprogramm besteht aus einer Reihe von Workshops, in denen die Ehrenamtlichen mehr zu unterschiedlichen Themen, wie z.B. Öffentlichkeitsarbeit und Social Media, Arbeit mit dem Computer, Netzwerkarbeit, schriftliche und mündliche Kommunikation und Teamarbeit lernen können.
Durch die Beteiligung im Projekt sollen die Ehrenamtlichen gestärkt werden, mehr Selbstvertrauen entwickeln und ihre eigenen Ressourcen wecken, um die persönlichen Ziele zu verfolgen und eine aktive Rolle in der Gemeinschaft zu übernehmen.
Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Vor Ort. Vernetzt. Verbunden“ vom Bundesministerium des Innern und für Heimat sowie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.
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